Wie funktioniert das autogene Training?
Grundsätzlich lässt sich das autogene Training in 2 Bereiche einteilen.
Mountainbike Fully
1. In die sog. Unterstufe
2. und die sog. Oberstufe
In der Unterstufe des autogenen Trainings steht das Erreichen der Entspannung an höchster Stelle. Nun fragt man sich sicherlich, wie wird diese Entspannung erreicht?
Klassischer Weise beinhaltet die Unterstufe des autogenen Trainings 5 - 7 Übungen. In diesen Übungen werden verschiedene „Zustände“ durch Selbst / Eigen – Suggestion hervorgerufen. Man durchläuft dabei verschiedene Körper-Zustände / Warnehmungen.
Zustände sind zum Beispiel:
- Ruhe
- Schwere / warme Gliedmaßen (Arme und Beine)
- Die Atmung und der Puls werden angepasst und gedrosselt
Bei der „Ruheübung“ strebt man ein hohes Maß an Konzentration an. Ein oft verwendeter Satzteil Johannes Heinrich Schultz ist: „Ich bin ganz ruhig“ . Gleichzeitig schreibt er aber auch, dass dieser Übung der Ruhe eine Zielvorstellung ist.
Ähnlich wie die „Ruheübung“, funktioniert auch die schwere und wärme – Übung. Man verwendet einen ähnlichen Satz z.B.: Meine Beine werden ganz schwer. Dieser doch einfache Satz hat eine große Wirkung. Es bewirkt, dass man sich nur auf eine Sache konzentriert ( hier: Beine). Das verstärkt die Wirkung / Konzentration und den „Glaube“, dass die Beine schwer werden. Je öfters man diese Übung anwendet, desto Abwechslungsreicher kann man diese Übungen gestalten und auf andere Bereiche (Hände – Arme...) ausdehnen.
Auf die gleiche Art und Weise verwendet man die Übungen um sich auf den Puls und die Atmung zu konzentrieren.
Es bedarf einiger Zeit und Übung bis man diese Zustände erreichen und wahrnehmen kann. Man wird aber merken, dass der Körper darauf anspricht und regieren wird. Es ist sehr verblüffend wie die Kraft der Vorstellung und die Konzentration einen Gemüts- und Körperzustand herbeirufen kann.
Zu Beginn steht die Übungsphase an, es kann mehrere Stunden dauern bis die Übungen abgeschlossen sind (10+h). Das Wichtige ist aber, dass man alle Übungen durchlebt und mitgemacht hat. Noch wichtiger ist am Ende die „Abschluss-Phase“ oder auch Entspannungsphase genannt. Man muss dabei drauf achten, dass der Geist und der Körper wieder auf den „normalen“ Zustand zurückgeführt wird. Nur so kann eine vollständige Entspannung hervorgerufen werden.
Der andere Bereich des autogenen Training ist die Oberstufe.
Bei der Oberstufe werden die „Probleme“ auf eine andere Art und Weise angegangen. Man widmet sich der Suggestion und man versucht dadurch eine Lösung bzw. Minderung der Probleme zu erzielen.
Dabei nähert man sich immer schwierigeren und komplexeren Zuständen und Vorstellungen bzw. Fragen.Es sind oft Erlebnise / Gegenstände / Zustände / oder ähnliches die durch Suggestion ausgelöst werden.
Auch dabei wird eine gewiße Steigerung angestrebt. Wenn man sich am Anfang auf einfache Gegenstände wie eine Teelicht oder eine Kerze beschränkt. Widmet man sich später komplexen Fragen:
- Wer bin ich?
- Warum bin ich?
- Was ist zu tun?
Da man sich immer noch in einem entspannten Zustand befindet, welcher nun durch diese Suggestionen durchlebt und aufgewühlt aber nicht gestört wird. Kann man nun einen anderen Betrachtungswinkel erhalten und somit der Lösung eines Problemes ganz anders gegenüberstehen. Man wirkt nachdenklicher über sich selbst und erfährt eine andere Art Selbsterkenntnis.
Abschließend ist noch zu sagen, dass wir ein „Gewöhnungstier“ sind und uns an gewiße Rhytmen gewöhnen. Es ist daher zu empfehlen einen festen Tagesablauf / Tagesplan für das autogene Training zu entwerfen. Am Anfang ist die Einhaltung dieses Planes nicht immer möglich, aber auch nicht nötig. Aber man merkt selbst, dass man als Gebüter das autogene Training vielseitig und fast überall anwenden kann.
Mountainbike Fully
1. In die sog. Unterstufe
2. und die sog. Oberstufe
In der Unterstufe des autogenen Trainings steht das Erreichen der Entspannung an höchster Stelle. Nun fragt man sich sicherlich, wie wird diese Entspannung erreicht?
Klassischer Weise beinhaltet die Unterstufe des autogenen Trainings 5 - 7 Übungen. In diesen Übungen werden verschiedene „Zustände“ durch Selbst / Eigen – Suggestion hervorgerufen. Man durchläuft dabei verschiedene Körper-Zustände / Warnehmungen.
Zustände sind zum Beispiel:
- Ruhe
- Schwere / warme Gliedmaßen (Arme und Beine)
- Die Atmung und der Puls werden angepasst und gedrosselt
Bei der „Ruheübung“ strebt man ein hohes Maß an Konzentration an. Ein oft verwendeter Satzteil Johannes Heinrich Schultz ist: „Ich bin ganz ruhig“ . Gleichzeitig schreibt er aber auch, dass dieser Übung der Ruhe eine Zielvorstellung ist.
Ähnlich wie die „Ruheübung“, funktioniert auch die schwere und wärme – Übung. Man verwendet einen ähnlichen Satz z.B.: Meine Beine werden ganz schwer. Dieser doch einfache Satz hat eine große Wirkung. Es bewirkt, dass man sich nur auf eine Sache konzentriert ( hier: Beine). Das verstärkt die Wirkung / Konzentration und den „Glaube“, dass die Beine schwer werden. Je öfters man diese Übung anwendet, desto Abwechslungsreicher kann man diese Übungen gestalten und auf andere Bereiche (Hände – Arme...) ausdehnen.
Auf die gleiche Art und Weise verwendet man die Übungen um sich auf den Puls und die Atmung zu konzentrieren.
Es bedarf einiger Zeit und Übung bis man diese Zustände erreichen und wahrnehmen kann. Man wird aber merken, dass der Körper darauf anspricht und regieren wird. Es ist sehr verblüffend wie die Kraft der Vorstellung und die Konzentration einen Gemüts- und Körperzustand herbeirufen kann.
Zu Beginn steht die Übungsphase an, es kann mehrere Stunden dauern bis die Übungen abgeschlossen sind (10+h). Das Wichtige ist aber, dass man alle Übungen durchlebt und mitgemacht hat. Noch wichtiger ist am Ende die „Abschluss-Phase“ oder auch Entspannungsphase genannt. Man muss dabei drauf achten, dass der Geist und der Körper wieder auf den „normalen“ Zustand zurückgeführt wird. Nur so kann eine vollständige Entspannung hervorgerufen werden.
Der andere Bereich des autogenen Training ist die Oberstufe.
Bei der Oberstufe werden die „Probleme“ auf eine andere Art und Weise angegangen. Man widmet sich der Suggestion und man versucht dadurch eine Lösung bzw. Minderung der Probleme zu erzielen.
Dabei nähert man sich immer schwierigeren und komplexeren Zuständen und Vorstellungen bzw. Fragen.Es sind oft Erlebnise / Gegenstände / Zustände / oder ähnliches die durch Suggestion ausgelöst werden.
Auch dabei wird eine gewiße Steigerung angestrebt. Wenn man sich am Anfang auf einfache Gegenstände wie eine Teelicht oder eine Kerze beschränkt. Widmet man sich später komplexen Fragen:
- Wer bin ich?
- Warum bin ich?
- Was ist zu tun?
Da man sich immer noch in einem entspannten Zustand befindet, welcher nun durch diese Suggestionen durchlebt und aufgewühlt aber nicht gestört wird. Kann man nun einen anderen Betrachtungswinkel erhalten und somit der Lösung eines Problemes ganz anders gegenüberstehen. Man wirkt nachdenklicher über sich selbst und erfährt eine andere Art Selbsterkenntnis.
Abschließend ist noch zu sagen, dass wir ein „Gewöhnungstier“ sind und uns an gewiße Rhytmen gewöhnen. Es ist daher zu empfehlen einen festen Tagesablauf / Tagesplan für das autogene Training zu entwerfen. Am Anfang ist die Einhaltung dieses Planes nicht immer möglich, aber auch nicht nötig. Aber man merkt selbst, dass man als Gebüter das autogene Training vielseitig und fast überall anwenden kann.